SPD berät Verkehrskonzept, Jahresplanung und Unterstützung für „Geiselhöring bleibt bunt“
Bei unserer Mitgliederversammlung am 29. Oktober im Gasthaus Bel Piato hat die Geiselhöringer SPD die nächsten kommunalpolitischen Schwerpunkte festgelegt. Im Mittelpunkt stand ein erstes Maßnahmenpaket zur Verkehrs- und Stadtplatzentwicklung nach der Ablehnung der Ortsumgehung Haindling-Nord.
Die Mitglieder beschlossen vier konkrete Schritte: eine durchgehende Fahrradachse von Sallach über den Stadtplatz bis Richtung Hirschling, die Wiedereinführung des Lkw-Durchfahrtsverbots am Stadtplatz, die Ausweisung möglicher Freischankflächen sowie eine gegenläufige Einbahnregelung in Wittelsbacherstraße und Frühlingsstraße zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an Schule und Bahnübergang. Tempo 30 für die Dingolfinger Straße ab dem Bahnübergang stadteinwärts wurde ebenfalls angeregt.
Aus Sicht der SPD darf die Ablehnung der Umgehungsstraße nicht bedeuten, dass die bestehenden Verkehrsprobleme ungelöst bleiben. Stattdessen sollen nun schrittweise Maßnahmen umgesetzt werden, die Verkehrssicherheit, Radverkehr und die Belebung des Stadtplatzes miteinander verbinden.
Daneben plante der Ortsverein seine Aktivitäten für die kommenden Monate; u.a. plant der Ortsverein das „Passauer Modell“ zu den Kita-Gebühren im Format „Geiselhöring im Gespräch“ vorzustellen. Ein einstimmiger Beschluss galt der Unterstützung des Aktionsbündnisses „Geiselhöring bleibt bunt“. Die SPD will dessen überparteiliches Engagement gegen Rechtsextremismus und die AfD auch künftig mittragen.
Die Mitgliederversammlung setzte damit einen klaren Schwerpunkt: konkrete kommunalpolitische Arbeit vor Ort und zugleich ein deutliches Bekenntnis zu einem offenen und demokratischen Geiselhöring.