
Der Treppenlift zum Restaurant Rosini in der Rosengasse begeistert die Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger (re.) und Michael Meister (li.) sowie Alois Janker (Mitte)
Gasthäuser fallen aus dem Rahmen – mit einer Ausnahme
Geiselhöringer SPD testet Stadtplatz auf Barrierefreiheit – Durchwegs sehr gute Noten
Die Attraktivität des Stadtplatzes war am Samstagvormittag Thema der Wahlkampfveranstaltungen der Geiselhöringer SPD. SPD-Kandidaten testeten den Platz mit seinen Geschäften auf Barrierefreiheit. Die Zugänglichkeit ist durchwegs sehr gut, aber es gibt auch Ausnahmen.
Anfragen zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum könne nicht einmal die Bayerische Staatsregierung beantworten, so Ortsvorsitzender Michael Meister: „Deshalb ist es uns wichtig, uns selbst ein umfassendes Bild über die Schwachstellen in der Barrierefreiheit zu machen“, erklärt Ortsvorsitzende Barbara Kasberger, die sich zusammen mit Alois Janker, einem Rollstuhl und einem Rollator auf den Weg machten. „Viele Dinge können schon allein durchs Aufzeigen gelöst werden.“ Nicht immer sei viel Geld nötig, um eine Verbesserung zu erreichen. Für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator ist eine Treppe unüberwindlich, ebenso für Eltern mit Kinderwagen. Die Benachteiligung wird also nicht nur auf Menschen mit Einschränkung reduziert. Auch ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind oder der Sportler mit dem gebrochenen Bein, sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.


