
Kurz vor Weihnachten gedachten Rainer Pasta (SPD-Arbeitskreis Labertal), Barbara Kasberger (SPD Geiselhöring) und Heinrich Mayer (Geschichtsarbeitskreis Ergoldsbach) an die Opfer des „Polenkinderlager Laberweinting“ und legten Blumen nieder.
Die Kinder starben im sogenannten Polenkinderlager Laberweinting (offz. Bezeichnung: „Ausländerkinderpflegestätten einfachster Art“) an Unterernährung und Krankheiten. Ihre Mütter waren Zwangsarbeiterinnen, die im Landkreis Mallersdorf arbeiten mussten. Sie stammten überwiegend aus Polen und der Ukraine. Ihre Kinder galten nach der nationalsozialistischen Rassenideologie als minderwertig.
Da die nächste offizielle Gedenkveranstaltung erst für den 1. April 2027 geplant ist, legten Heinrich Mayer, Barbara Kasberger und Rainer Pasta in einer spontanen Aktion Blumen am Gedenkstein im Friedhof Laberweinting nieder.


