
Bürgermeister-Kandidat Ludwig Kerscher (Mitte) mit seiner Mutter Warwara (re.) freuten sich über die große Unterstützung und einstimmige Wahl. Zusammen mit Stadtrat Josef Eisenhut, Ortsvorsitzender Barbara Kasberger (3.v.re.), den Unterstützern Martin Kreutz (4.v.re.) und Julian Guggeis (li. hinten) sowie Mitgliedern des Ortsvereins präsentierte er die Diskussionsreihe „100 Ideen für Geiselhöring“, die am 25. Juni mit dem Themenschwerpunkt „Kultur“ an den Start geht.
Ludwig macht´s – eine demokratische Alternative für Geiselhöring
SPD-Mitgliederversammlung und Vorstellung des Bürgermeister-Kandidaten
In einer öffentlichen Mitgliederversammlung wurde am vergangenen Donnerstag in der Taverne Korfu der Bürgermeister-Kandidat der Geiselhöringer SPD , Ludwig Kerscher,und seine politische Agenda vorgestellt. In die Kommunalwahl im Frühjahr 2026 wird die Geiselhöringer SPD wieder mit einer „SPD-Unabhängige Bürger“-Liste ins Rennen gehen.
Ortsvorsitzende Barbara Kasberger begrüßte unter den Anwesenden vor allem den 2. Bürgermeister von Mallersdorf-Pfaffenberg, Martin Kreutz, und den stellvertretenden Ortsvorsitzenden aus Straubing, Julian Guggeis, die beide eine kurzes Grußwort hielten.
Martin Kreutz zeigte sich sehr erfreut, dass die SPD in Geiselhöring wieder einen eigenen Bürgermeisterkandidaten hat. „Dass Ludwig Kerscher aus Hadersbach jung, fest in der Gemeinde verwurzelt und voller Ideen ist, kann der Stadt nur guttun“, so Kreutz. Geiselhöring und Mallersdorf-Pfaffenberg seien auf der Labertalschiene gemeinsam bedeutende Faktoren auch im Kreistag. Die Geiselhöringer SPD habe ja gezeigt, dass sie immer aktuelle Themen vor Ort anspreche und Lösungen anbiete. Kreutz erinnerte u.a. an den Dialog um die Hausarztversorgung, wo das MVZ mit den Ärzten aus dem Klinikum Mallersdorf eine hervorragende Lösung war.
Julian Guggeis, ursprünglich aus dem Geiselhöringer Ortsteil Pönning stammend, ist neuer stellvertretender Ortsvorsitzender in Straubing und versicherte die volle Unterstützung der Straubinger SPD für den Kandidaten aus Geiselhöring. Mit Marvin Kliem als Vorsitzenden verfüge die Straubinger SPD über einen erfahrenen Wahlkämpfer und ist sich bewusst, dass die Verbindung Straubing – Geiselhöring weit über eine gute Nachbarschaft hinausgehen sollte. Er bescheinigte Ludwig Kerscher eine gehörige Portion Mut, sich diese "Ochsentour“ aufzuerlegen. Es erfordere nicht nur viel Kraft und Ausdauer, sondern eben auch viel Mut, in der heutigen Zeit gegen einen amtierenden Bürgermeister anzutreten und sich allen Anfeindungen gegen einen SPD-Kandidaten, und die werden kommen, zu stellen. Beide Grußwortredner versprachen ihre persönliche Unterstützung und wünschten viel Erfolg.
Der SPD-Bürgermeister-Kandidat
Anschließende stellte Ludwig Kerscher sich und seine politische Agenda persönlich vor. Geboren am 3. August 1995 in Mallersdorf-Pfaffenberg, aufgewachsen in Hadersbach, absolvierte er 2013 sein Abitur am Burkhardt-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg. Nach einem Informatikstudium in Passau wechselte er zu einem dualen Studium bei der Stadtverwaltung Passau und schloss dieses 2019 als Diplom-Verwaltungs-Informatiker ab. Seitdem arbeitet er im Organisationsamt der Stadt Passau und ist für den reibungslosen Betrieb der EDV-Technik zuständig.
Sein Interesse an Gesellschaft und Politik während des Studiums in Passau und der Eintritt in die SPD motivierten ihn, sich bei der öffentlichen Verwaltung zu bewerben. „Ich sehe die dringende Notwendigkeit der Digitalisierung in diesem Bereich und möchte aktiv daran mitwirken“, beschrieb Kerscher seine Motivation.
In der Passauer Politik wurde er schnell aktiv und belebte als junger Vorsitzender den SPD-Ortsverein Passau-Innstadt. Daraufhin übernahm er auf Bitte von Oberbürgermeister Jürgen Dupper auch das Amt des Schriftführers im Passauer SPD-Kreisverband. Trotz meines politischen Engagements in Passau behielt er stets die Verbindung zu seiner Heimat Geiselhöring und vor allem zu den Hadersbacher Vereinen. Als sich bei der Kommunalwahl 2020 die Chance ergab, für den Geiselhöringer Stadtrat zu kandidieren, zögerte er nicht lange. Gemeinsam mit Simon Eisenhut erreichte er einen vorderen Platz auf der Liste, und konnte, nachdem Simon eine Stelle bei der Stadt Geiselhöring annahm, 2021 in den Stadtrat nachrücken.
Gleich zu Beginn seiner Zeit im Geiselhöringer Stadtrat hatte er Anträge für ein modernes, digitales Ratsinformationssystem und die Neugestaltung der Homepage eingebracht. Das Ratsinformationssystem ist bereits im Einsatz und verbessert die Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig reduziert es den Arbeitsaufwand für die Verwaltung bei der Vorbereitung von Sitzungen – „eine klare Win-Win-Situation“, so Kerscher. Die neue Homepage ist ebenfalls in Arbeit und wird zukünftig einen besseren Überblick und mehr Service bieten.
Seine politische Agenda
„In unserer Stadt Geiselhöring gibt es momentan viele wichtige Aufgaben zu erledigen. Dazu gehören die Sanierung und der Umbau der Grund- und Mittelschule, damit wir eine gute Ganztagsbetreuung anbieten können. Auch die Kläranlage muss modernisiert und erweitert werden. Es wird an einem Plan für die Wärmeversorgung unserer städtischen Gebäude gearbeitet und unser Freibad "Laber-Rutschn" wird instandgesetzt und fit für die nächsten 50 Jahre gemacht. Auch einen neuen Kindergarten müssen wir so schnell wie möglich auf den Weg bringen um eine vernünftige, nachhaltige Betreuung unserer Kleinsten gewährleisten zu können“. Er als Bürgermeister werde alles daransetzen, dass die Verwaltung nicht weiter nur auf Sicht fahre und das Unvermeidliche umsetzen muss. Er wolle mit einem durchdachten Plan die Zukunft aktiv gestalten. Damit schloss Kerscher seine Bewerbungsrede.
SPD und „Unabhängigen Bürgern“ bieten eine demokratische Alternative
In der anschließenden Diskussion ging es um die Möglichkeiten einer attraktiven Liste mit Kandidaten aus allen Ortsteilen, einer gesunden Mischung aus jung und alt. Dafür rief die Ortsvorsitzende Barbara Kasberger die „Unabhängigen Bürger“ auf, sich wieder zusammen mit der Geiselhöringer SPD zu präsentieren und bat auch hier um die gemeinsame Unterstützung des eigenen Bürgermeisterkandidaten. Sie betonte, dass die SPD in Stadt und Landkreis ihre Wurzeln nicht vergesse und jederzeit eine demokratische Alternative biete. Bei den anstehenden Kommunalwahlen setzt die SPD auf einen gesunden Wettbewerb der demokratischen Parteien und erteilte den Bestrebungen vom rechten Rand eine deutliche Absage. Selbst für die Wahl des SPD-Bürgermeisterkandidaten wurden aus dieser Ecke „Beobachter“ entsandt. Nichtsdestotrotz wählte die Versammlung mit Ludwig Kerscher einstimmig einen jungen, hoffnungsvollen Mann als Bürgermeisterkandidaten, um für Geiselhöring eine gute Zukunft zu gewährleisten.