Ortsverein
Frauen. Macht. Pflege.
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche
Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die
Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ (Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2)
80 Prozent der Beschäftigten in der beruflichen Pflege sind Frauen. Rund 62 Prozent von ihnen in Teilzeit bzw. geringfügig beschäftigt. Hauptgrund hierfür ist immer noch die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Damit sind Frauen in der Pflege einem besonders hohen Risiko für Altersarmut ausgesetzt. Nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern auch der Personalschlüssel trägt wesentlich dazu bei, dass Mitarbeiter:innen in der Pflege Teilzeit beschäftigt sind. Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen in der Pflege wird auf unter 21,3 Prozent (berufsübergreifenden Durchschnitt) geschätzt.
Der Status quo der sporadischen Beteiligung von Pflegenden an berufspolitischen Ent-scheidungen ist unhaltbar. Wenn wir ins europäische Umland schauen, sehen wir überall Selbstverwaltungsorgane für Pflegende, die vorbildhaft die Professionalisierung des Pflegeberufes und damit auch die Gleichberechtigung von Frauen und Männern vorangetrieben haben.
Das ist aber nicht alles! Hinzu kommt die Arbeit zuhause: Vor dem Frühdienst noch schnell putzen, danach die Kinder von der Schule abholen und für den nächsten Tag jemanden organisieren, der diese zum Sport bringt, weil auf dem Dienstplan Spätdienst steht. Neben der Hauptrolle bei der Versorgung der Kinder finden sich Frauen auch mehrheitlich in der Rolle der pflegenden Angehörigen wieder.
Das muss besser werden:
Die Geiselhöringer SPD präsentiert vom 09. – 18. März die Ausstellung der Seliger-Gemeinde e.V. „Böhmen liegt nicht am Meer – Lebenswege Sudetendeutscher Sozialdemokraten“ im Seminarraum von „Pflegedienst Bachmeier“, Viehmarktplatz 2, Geiselhöring, täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr.
Der Titel verspricht eine spannende Reise durch die Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie bis hin zur heutigen Seliger-Gemeinde. Hierbei handelt es sich um die Nachfolgeorganisation der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP) in der Ersten Tschechoslowakischen Republik und der Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten im Exil. Schwerpunkte der Vereinsarbeit ist neben dem Erinnern an eine außergewöhnliche Geschichte, die Verständigung und Versöhnung zwischen den deutschen und tschechischen Nachbarn im gemeinsamen Haus Europa.
Die zweisprachige Ausstellung stellt viele Lebenswege von Frauen und Männern unterschiedlicher Generationen vor, die gegen Unrecht, Verbrechen, Hass und Diktatur kämpften und die deswegen bewegte Schicksale erlebten. Trotz aller Schicksalsschläge blieben sie ihrer demokratischen Gesinnung treu – ein Aufruf an uns alle, sich für unsere demokratische Gesellschaft zu engagieren und unsere Demokratie gegen jeden Angriff zu verteidigen.
SPD im DIALOG: „Pflege vor dem Kollaps – Wie ist die Situation vor Ort?“
Bereits im Herbst 2018 stellte sich die Geiselhöringer SPD mit einer DIALOG-Veranstaltung unter dem Motto „Pflege in Geiselhöring - Wie kann der Pflegenotstand gestoppt werden?“ dem Thema Pflegenotstand. Mit einer weiteren DIALOG-Veranstaltung wollen wir mit Ihnen am 15. März 2023 um 19.30 Uhr in der Taverne Korfu dieses Thema wieder aufgreifen und mit Vertretern der Pflege im Kreisklinikum Mallersdorf, dem AWO-Seniorenheim in Geiselhöring sowie dem Pflegedienst Bachmeier diskutieren. Sie sind persönlich betroffen – dann diskutieren Sie doch mit!
Bei der Besichtigung des Gebäudes: Stadtrat Ludwig Kerscher (re.) und Ortsvorsitzender Michael Meister (li.). - Fotos: Barbara Kasberger
Besichtigung des Malzfabrik-Gebäudes
Ziel des Projektes ist, die Brachflächen im Bahnhofsumfeld mit dem ehemaligen Feuerwehrhaus und der unter Denkmalschutz stehenden alten Malzfabrik wieder zu nutzen. Im Vorfeld der Bürgerbeteiligung war es am 11. Februar 2023 möglich das Malzfabrik-Gebäude zu besichtigen. Stadtrat Ludwig Kerscher und die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Michael Meister ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.
Sammelten in kurzer Zeit knapp 100 Unterschriften für den RADENTSCHEID: (v.l.) Rainer Pasta, Maximilian Fuß, Stadtrat Ludwig Kerscher sowie die SPD-Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Michael Meister
Bessere Bedingungen für Radfahrer sind den Geiselhöringer*innen wichtig
SPD sammelt knapp 100 Unterschriften für den RADENTSCHEID – Nächstes Ziel: Ein Volksbegehren
Die Geiselhöringer SPD unterstützte das Volksbegehren für besseren Radverkehr in Bayern mit einem Infostand und der Unterschriftensammelaktion am Samstag vor dem Rathaus. Natürlich nutzen viele Radfahrer*innen die Möglichkeit ihre Unterschrift schnell und unkompliziert abgeben. Doch auch viele Fußgänger*innen und Autofahrer*innen gaben ihre Unterschrift ab. Stadtrat Ludwig Kerscher sowie die SPD-Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Michael Meister zeigten sich erfreut über den guten Zuspruch. Der Radentscheid Bayern möchte keine Fahrradverkehrstoten mehr, gesicherte Fahrradwege, mehr Fahrradstellplätze, mehr überregionale Fahrradverbindungen. Die Geiselhöringer SPD möchte ein fahrradfreundliches Bayern – und natürlich auch ein fahrradfreundliches Geiselhöring, was sie schon mit dem Dialog-Forum „Fahrradfreundliche Stadt“ unter Beweis gestellt hat.