Machen sich in Sallach für die Jugend stark: (v.l.) Bürgermeisterkandidaten Ludwig Kerscher, Landratskandidaten Oskar Saller, Ortsvorsitzende Barbara Kasberger und Kreisvorsitzender Martin Kreutz
"Kinder haben keine Lobby"
Wahlversammlung des SPD-Landratskandidaten Oskar Saller in Geiselhöring - Themen: Jugendtagungshaus und Jugendhilfe
Am vergangenen Montag lud die KreisSPD zur Wahlversammlung mit ihrem Landratskandidaten Oskar Saller ins Gasthaus Hagn in Sallach ein. SPD-Bürgermeisterkandidaten Ludwig Kerscher begrüßte neben dem Landratskandidaten Oskar Saller auch Kreisvorsitzenden Martin Kreutz, mehrere Kreistagskandidaten aus Geiselhöring und dem Umland sowie mehrere Gäste.
Martin Kreutz stellte sich kurz als Kreisvorsitzender vor und freute sich, dass Kreistags-Kollege Josef Eisenhut anwesend war. Kurz ging er auf die aktuelle Diskussion um das Schülerinnenwohnheim der Marianne-Rosenbaum-Schule in Mitterfels ein und streifte das Thema "Mobilität für alle". Am Ende seiner Ausführungen betonte Kreutz, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag ist, dass die SPD den letztjährigen Kreishaushalt abgelehnt hat, weil die steigenden Kosten allein an die Gemeinden über die steigende Kreisumlage weitergegeben würden. "Dabei hat der Landkreis weniger Schulden als so manche Landkreis-Gemeinde", kritisierte Kreutz das alljährliche Verfahren und verwies auf den riesigen Investitionsstau und neue Kosten aus dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder.
Fordern eine gemeinsame Aktion von Stadt und Landkreis zur Verbesserung des Bahnangebots auf der Gäubodenstrecke: v.l. SPD-Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher, SPD-Landratskandidat Oskar Saller, Ortsvorsitzende Barbara Kasberger und Marco Lang sowie Schriftführer Rainer Pasta
Themenspaziergang Geiselhöring III
Ludwig Kerscher stellt Landratskandidat Oskar Saller wichtige Themen vor: Bahnhof und Mobilität
Beim Themenspaziergang der Geiselhöringer SPD mit Landratskandidat Oskar Saller am vergangenen Samstag stellten Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zentrale Punkte des Wahlprogramms der Geiselhöringer SPD vor.
Thema Bahnhof und ÖPNV
Der Ortstermin fand am Bahnhof in Geiselhöring statt. Seit Jahren vergammelt dieser Bahnhof und ein barrierefreier Ausbau wird zwar immer wieder in Aussicht gestellt, aber nicht umgesetzt. „Und barrierefrei heißt hier nicht nur behindertengerecht, sondern auch nutzbar für Radfahrer und normale Reisende“, so Ludwig Kerscher, der hier vor allem die Passivität der Stadt kritisiert. Auch Oskar Staller stimmt dieser Kritik auf Landkreis eben zu. „Gab es unter MdL Reinhold Perlak noch regelmäßige „Bahngipfel“ und damit eine Ansprache der Verantwortlichen bei Bahn und Staatsregierung, so ist seit dessen Ausscheiden nichts mehr passiert. Landrat und Bürgermeister vor Ort interessiert es einfach nicht oder sie wollen es sich mit der Staatsregierung nicht verscherzen!“
Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und Landratskandidat Oskar Saller sowie die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang vor dem historischen, aber mittlerweile heruntergekommenen Gritsch-Hof
Vom Schandfleck zum Aushängeschild
Ludwig Kerscher stellt Landratskandidat Oskar Saller wichtige Themen vor: Zukunft des Gritsch-Hofs
Beim Themenspaziergang der Geiselhöringer SPD mit Landratskandidat Oskar Saller am vergangenen Samstag stellten Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zentrale Punkte des Wahlprogramms der Geiselhöringer SPD vor.
Viele kennen den Parkplatz im Gritschhof vom Besuch des Christkindlmarkts, der Freilichtspiele oder des Open-Air-Kinos. Wenige wissen über die Geschichte des Areals Bescheid, so Ludwig Kerscher in seiner Vorstellung. Das weit über 200 Jahre alte Gasthaus in der Regensburger Straße 1a und 1b gegenüber dem Rathaus, zu dem auch eine eigene Brauerei gehörte, war um die Jahrhundertwende Eigentum des Brauereibesitzers Karl Redlbacher, dessen Geschlecht früher in Geiselhöring sehr einflussreich war. Hier wechselten schon die Postillione der Thurn- und Taxis’schen Postkutschen ihre Pferde aus, die in den zahlreichen Ställen untergebracht wurden. Dieses Gebäude kann wohl auf die älteste und bedeutendste Vergangenheit der Geiselhöringer Gaststätten zurückblicken. Den älteren Bürgern Geiselhörings ist es noch unter dem Namen „Zur Post“, "Fischerwirt" und "Waagscheitl" in lebhafter Erinnerung. Zurzeit hat darin der Eva-Plenninger-Festspielverein ein Zuhause gefunden und hat in enormer Eigenleistung vieler Mitglieder einige Räume eingerichtet.
Mit roten Nudeln auf Stimmenfang
Wahlkampfwerbeaktion am Wertstoffhof – Stärkung der heimischen Wirtschaft
Winterwahlkampf mach nicht immer Spaß – aber mit der richtigen Idee und engagierten Leuten kann man auch bei Wind und Wetter seine Freude haben. Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher startete in die Briefwahl eine „Rote-Nudel-Verteilaktion“ am Wertstoffhof. Unterstützt wurde er von Landratskandidat Oskar Saller und den Stadtratskandidaten Marco Lang, Martin Schmauser und Rainer Pasta. In dieser Aktion konnten so drei Kartons rote Nudeln an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.
Die Willy-Brandt-Medaille ist die höchste Auszeichnung der SPD für Mitglieder, die sich in besonderem Maße um die Partei und ihre Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verdient gemacht haben.
Willy-Brandt-Medaille für Franz Bayer
Die Geiselhöringer SPD ehrt posthum den ehemaligen Stadtrat und 2. Bürgermeister
Am kommenden Donnerstag, den 26. Februar 2026 im Gasthaus Hagn in Sallach ehrt die Geiselhöringer SPD den ehemaligen Stadtrat und 2. Bürgermeister Franz Bayer und verleiht ihm postum die Willy-Brandt-Medaille der SPD für 60 Jahre Parteimitgliedschaft und sein Wirken im Ortsverein und der Kommune. Die Laudatio „an einen Weggefährten“ wird Helga Janker halten, die Franz Bayer lange Jahre in der SPD erlebt hat.