Michael Meister!

Geiselhöring bleibt bunt

Gegen die Verblödung

Die Geiselhöringer AfD instrumentiert bei ihrem Stammtisch am 23.1. 2025 und anschließenden Beiträgen in den sozialen Medien bewusst den Autor Ödön von Horvath um ihren eigenen politischen Narrativen kulturelle und moralische Autorität zu verleihen. Das zitierte Wort „Wenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter, dann geht die Wahrheit, und die Lüge kommt“ wird dabei aus seinem historischen, literarischen und gesellschaftskritischen Kontext gerissen. Das Zitat stammt aus dem Roman Jugend ohne Gott, in dem ein Lehrer mit der faschistischen Gesinnung seiner Schüler konfrontiert wird. Es ist ein Plädoyer für Zivilcourage und kritisches Denken. Horváth thematisiert hiermit die Verrohung der Gesellschaft und den Verlust der Wahrheit in Epochen, die blindem Gehorsam Vorrang einräumen.

100 Ideen für Geiselhöring: Ehrenamt

Stehen für Zusammenhalt, Solidarität und Engagement – kurz: das Ehrenamt! v.l. Marvin Kliem, Landesvorsitzender des Bayerischen Jugendrotkreuzes; Oskar Saller, SPD-Landratskandidat; Marco Lang, SPD-Ortsvorsitzender und Ludwig Kerscher SPD- Bürgermeisterkandidat in Geiselhöring

 

Zusammenhalt, Solidarität und Engagement

Ehrenamt als Grundpfeiler unserer Gesellschaftzu wenig Frei(Räume) in Geiselhöring

Die Geiselhöringer SPD lud am 22. Januar zum letzten Mal vor der Kommunalwahl zur Diskussionsrunde „100 Ideen für Geiselhöring“ in die Gaststätte „Tennis Stuben“ in Geiselhöring ein. Thema des Abends war das „Ehrenamt“ und Bürgermeisterkandidat und Stadtrat Ludwig Kerscher, Landratskandidat Oskar Saller, Stadt- und Kreisrat Josef Eisenhut, Marvin Kliem als Landesvorsitzender des Bayerischen Jugendrotkreuzes und weitere Vertreter des Ehrenamts diskutierten, wie man das Ehrenamt vor Ort unterstützen kann.

100 Ideen für Geiselhöring: Ehrenamt

Für ein starkes Ehrenamt in unserer Stadt

Die Geiselhöringer SPD diskutiert am 22. Januar um 19.00 Uhr mit ihrem Bürgermeisterkandidaten, Stadtrat Ludwig Kerscher und Vertretern des Ehrenamts, wie man das Ehrenamt vor Ort unterstützen kann.

Geiselhöring bleibt bunt

Christliches Abendland gegen Pluralismus und Moderne

„Geiselhöring bleibt bunt“ warnt vor Ausgrenzung und Manipulation

In ihrem Wahlprogramm beruft sich die Wählergemeinschaft „Friedliches Geiselhöring“ auf die „christlich-abendländische Prägung unserer Region“. Dieser Begriff des christlichen Abendlandes wird von National-Konservativen und Rechtsextremen benutzt, die behaupten, dieses Abendland müsse sich gegen eine drohende Islamisierung verteidigen. Diese Leute wollen nicht nur etwas verteidigen, was es so in der Form nie gegeben hat, sondern sie haben auch mit der Christlichkeit dieses Abendlandes gar nichts zu tun - sagen sogar die Kirchen. (https://katholisch.de/artikel/9468-das-christliche-abendland-ist-fiktion)

Gegen das Vergessen

Kurz vor Weihnachten gedachten Rainer Pasta (SPD-Arbeitskreis Labertal), Barbara Kasberger (SPD Geiselhöring) und Heinrich Mayer (Geschichtsarbeitskreis Ergoldsbach) an die Opfer des „Polenkinderlager Laberweinting“ und legten Blumen nieder.

Die Kinder starben im sogenannten Polenkinderlager Laberweinting (offz. Bezeichnung: „Ausländerkinderpflegestätten einfachster Art“) an Unterernährung und Krankheiten. Ihre Mütter waren Zwangsarbeiterinnen, die im Landkreis Mallersdorf arbeiten mussten. Sie stammten überwiegend aus Polen und der Ukraine. Ihre Kinder galten nach der nationalsozialistischen Rassenideologie als minderwertig. 

Da die nächste offizielle Gedenkveranstaltung erst für den 1. April 2027 geplant ist, legten Heinrich Mayer, Barbara Kasberger und Rainer Pasta in einer spontanen Aktion Blumen am Gedenkstein im Friedhof Laberweinting nieder.

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